21. Forum, Universität Mannheim, 11. März 2003
Bildfolgenanalyse

Mit der Analyse von Bildfolgen erschließt sich für die digitale Bildverarbeitung die bewegte Welt, die Bildverarbeitung lernt "laufen". Die Anwendungen sind vielfältig. Sie reichen von einfachen Überwachungsaufgaben, Fahrerassistenzsystemen, autonomen Fahrzeugen und Robotern, Navigation, Bewegungsanalyse in Sport und der Medizin, Crash- und Ballistik-Analyse und der Analyse dynamischer Prozesse in Technik und Wissenschaft bis hin zur komplexen Szenenanalyse. Beim 21. Heidelberger Bildverarbeitungsforum lernen die Teilnehmer in einer Nachmittagsveranstaltung die modernen Konzepte der Bildfolgenanalyse und das Spektrum der Applikationen, die heute realisiert sind bzw. in naher Zukunft möglich sein werden.
Die schriftlichen Unterlagen einschließlich der CD-ROM, die in den Tagungsunterlagen enthalten sind, schließen alle Vorträge und sorgfältig aufbereitetes zusätzliches Material ein. Damit werden die Teilnehmer in die Lage versetzt, schnell ihre Kenntnisse zu vertiefen und auf ihre Aufgabenstellungen anzuwenden.
Die Kaffeepause, die Abschlussdiskussion und der abschließende Imbiss bieten ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit den Referenten und der Teilnehmer untereinander..

PD Dr. Jürgen Hesser, Projektgruppe Virtuelle Realität in der Medizin, Informatik V, Universität Mannheim:
Begrüßung und Vorstellung der Arbeitsgebiete der Technischen Informatik in Mannheim

Prof. Dr. Bernd Jähne, IWR, Universität Heidelberg:
Moderne Konzepte der Bewegungsanalyse

Dr. Erhardt Barth, Universität zu Lübeck:
Analyse dynamischer Merkmale und überlagerter Bewegungen

Dr. Martin Brocke, IWR, Universität Heidelberg:
Statistische Ereignisdetektion in Bildfolgen

Dr.-Ing. Wolfgang Niem, Robert Bosch GmbH, Hildesheim:
Perspektiven der Fahrzeugumfelderfassung für Fahrerassistenzsysteme

Dr.-Ing. Peter Klausmann, Vitracom GmbH, Karlsruhe:
Videobasierte Trackingsysteme: Von der einfachen Überwachungsaufgabe zur komplexen Szenenanalyse

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