26. Forum, Heraeus Holding GmbH Hanau, 26. November 2004
Sichtbarmachen von Materialeigenschaften für die quantitative Bildanalyse

Es ist eine Binsenweisheit, dass eine korrekte Beleuchtung die Grundvoraussetzung für eine optimale Bildverarbeitung ist.

Die vielfältigen Möglichkeiten, eine Fülle von Materialeigenschaften für eine quantitative Bildanalyse sichtbar zu machen, sind aber immer noch wenig bekannt. Ein bildaufnehmendes System stellt nicht nur einen, sondern Millionen von Sensoren dar, womit sich räumliche und zeitliche Variationen erfassen lassen.

Das Forum, das gemeinsam mit Materials Valley e.V. im Richard-Küch-Forum der Heraeus Holding GmbH in Hanau veranstaltet wird, schlägt eine Brücke zwischen den Materialwissenschaften und der Bildverarbeitung. Der Materialwissenschaftler erfährt, welche Möglichkeit berührungslose bildaufnehmende Systeme bieten, dem Bildverarbeiter erschließen sich neue Anwendungsfelder.

Das 26. Heidelberger Bildverarbeitungsforum stellt zuerst kompakt die Prinzipien zur quantitativen Sichtbarmachung dar und illustriert diese an vielen Beispielen. Die rasante Entwicklung neuer Lichtquellen vom ultravioletten über den sichtbaren bis hin zum infraroten Spektralbereich ermöglicht Bildaufnahmesysteme, die früher nicht denkbar waren.

Weitere Vorträge beleuchten praktische Anwendungsbeispiele aus der Industrie. Berührungslose Messverfahren sind in der modernen Satellitenfernerkundung besonders weit fortgeschritten. Deswegen schließt das Forum auch einen Beitrag aus diesem Bereich ein, aus dem viel für industrielle und wissenschaftliche Anwendungen in anderen Bereichen gelernt werden kann.


Prof. Dr. Bernd Jähne, Forschungsgruppe Bildverarbeitung, IWR, Universität Heidelberg:
Ich sehe was, was du nicht siehst: Materialeigenschaften sichtbar machen für die
quantitative Bildanalyse, Teil 1: Prinzipien und Beispiele

Prof. Dr. Bernd Jähne, Forschungsgruppe Bildverarbeitung, IWR, Universität Heidelberg:
Ich sehe was, was du nicht siehst: Materialeigenschaften sichtbar machen für die
quantitative Bildanalyse, Teil 2: Moderne Lichtquellen für die digitale Bildverarbeitung

Dipl.-Inform. Dirk Balthasar, TiTech, Andernach:
Bildgebende Spektroskopie zur Materialsortierung

Prof. Dr. Robert Massen, Fachhochschule Konstanz und Massen Vision Systems GmbH, Konstanz:
Oberflächeninspektion durch Auswertung des Lichthof-Effekts

PD Dr. Thomas Wagner, Institut für Umweltphysik, Universität Heidelberg:
Moderne Methoden der Satellitenbildverarbeitung: Spektroskopie und Analyse von Reflektions-, Streu-, und Absorptionsprozessen


Hier finden Sie eine Auswertung der Teilnehmerfragebogen zum 26. Bildverarbeitungsforum.


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